Do
18
Aug
2011
Käse selbstgemacht
Alle in unserer Familie essen gerne und auch gerne Gutes.
Das bringt uns oft dazu Lebensmittel selbst her zu stellen, manchmal auch weil man das Eine oder Andere hier nicht bekommt.
Aber hauptsächlich weil selbst gemachtes einfach besser schmeckt und man weiß was drin ist bzw. was man daran hat.
Wir essen sehr viel Käse und oft auch gerieben zu verschiedene Speißen, Aufläufen usw. So haben wir es mit der Herstellung von Käse probiert.
Der Grundstock besteht aus einem Queso Paraguay, ein Rohmilch- Frischkäse aus Kuhmilch, den wir von unserer Nachbarin, von der wir auch unsere frische Milch bekommen kaufen.
Das Endprodukt kann nur gut sein wenn das Grundprodukt auch ordentlich ist. Leider wird hier oft unsauber gearbeitet und dann "muffelt" der Käse.
Die Weiterverarbeitung des Queso Paraguay zum Hartkäse ist sehr einfach.
Zuerst haben wir den Käse für ca. 24 Std. in Salzlauge eingelegt und dann im Kühlschrank schön luftig auf einem Gitter oder Ähnlichem reifen lassen.Je länger man den Käse reifen lässt um so mehr Aroma bekommt er. Unseren ließen wir 6 Wochen reifen.
Das Ergebnis ist in diesem Fall noch bestimmt kein Feinschmeckerkäse, aber auf jeden Fall sehr alltagstauglich!
Kommentare: 4
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#1
Hallo Birgit - bin begeistert - an Käse hab ich mich bis jetzt nicht ran getraut - aber ... Dank Euch , werd ich es jetzt mal versuchen .
Liebe Grüße von der Insel -
#2
Hola,
Käseeeeeeeeeeee, da läuft mir das Wasser immer im Mund zusammen...
Bekannt ist, dass Herr Zufall vor 10.000 Jahren die ertse Zubereitung von Käse ermöglichte.
Ein Hirte wollte der Famile frisches Milch nach Hause bringen. Gefäße waren mangelware. So wusch er ein Schafbauch aus , füllte es mit noch warmer Milch und als er Zuhause ankam, hatte er Käse. Um es haltbar zu machen, muss 15-20% Salz hingefügt werde. Heute gibt es schon über 400 Sorten, insbesondere in Frankreich und Italien.
Weiter viel Spaß und Apetit! -
#3
Käse selbstgemacht, ist was Feines!
Wie gehts dem Lämmlein?
LG
Uschi
Ps: Ich vermisse deine Antworten in deinem Blog -
#4
Liebe Uschi,
leider hat es das Lämmlein nicht geschafft und ich bin noch sehr traurig darüber. Aber die Mutter und auch die Herde haben das wohl gewusst, dass es für ihn keine Zukunft gibt und den Kleinen deshalb recht schnell aufgegeben. Unsere Bemühungen waren ohne wirklichen Erfolg.
LG Birgit 

